Zur Navigation | Zum Inhalt
FVCML0208 10
Nutzung der einzelnen Baukörper

Der Querbau beinhaltet im EG Foyer, Anmeldung mit Heimleitung, die Pflegedienstleitung, den Sani-tärtrakt für die Besucher und eine Cafeteria, die auch zur Nutzung als Seniorenbe-gegnungsstätte für die mobilen, aus Liebertwolkwitz und Umgebung kommenden Senioren ange-dacht ist, desweiteren für Veranstaltungen der AWO selbst, die das Ensemble als zentralen Ort Ihrer Institution nutzen wird. Die angegliederte Küche mit Nebenräumen dient zur Versorgung der Cafeteria und der Haus-gemeinschaften, sowie der in der näheren Umgebung befindlichen Kitas der AWO. Im 1. Obergeschoss befinden sich die Pflegedienstleitung, der Frisör und die Personalräume. Im 2. Obergeschoss befindet sich die Wäscherei, die Technik und die Sozialstation (ambulante Pflege).

Der Verbindungsbau beherbergt Treppenhaus, Aufzug, die Pflege und Loggien mit Blick nach Osten in die dort befindliche Parklandschaft. Die „Pflege“ mit Pflegebad, Wäsche s/w wird geschossweise den Hausge-meinschaften zugeordnet, so dass auf einen Pflegebereich 2 HG entfallen (26 Pflegeplätze je Pflegebad).

Die Bewohnerflügel unterteilen sich in Nord- und Südflügel (je Flügel knapp 20x30m) und sind dop-pelt gespiegelt identisch.
Über 3 Geschosse verteilen sich je 3 Hausgemeinschaften, in Summe 6 HG á 13 Bewohner gleich 78 Bewohner.  Im Südflügel sind 11 Einzelzimmer mit über 16m² Grundfläche und ein Doppelzimmer (knapp 30m²), im Nordflügel sind nur Einzelzimmer angeordnet. Jedes Zimmer hat ein eigenes Bad (knapp 5m²). Im mittleren Teil der Flügel weiten sich die Baukörper für den Wohn- und Kommunikationsbereich (Fläche: knapp 120m²) auf. Den Bereichen ist stets eine Loggia zugeordnet. Rückzugsmöglichkeiten für einzelnen Bewohner innerhalb der Gemeinschaft eröffnen sich am Flurkopf (Giebel). Die Präsenzkraft (Schwesternzimmer) ist direkt im Kommunikationsbereich befindlich. Dort sind auch die Bereiche für Kochen, Backen, Unterhaltung etc.

Das „Alte Stallgebäude“ wird autark vom Pflegeheim genutzt. Das Gebäude wird nach denkmalschutzrechtlichen Vorgaben behutsam saniert. Der fortgeschrittene Verfall des Gebäudes drängt auf eine zeitnahe Sanierung. Angedac ht sind Möglichkeiten für betreutes Wohnen, Außenwohngruppen oder auch Arbeitsstätten für Ärzte.
 
Das „Alte Wohngebäude“ (Süden, Teichmannstr.1) soll für die Verwaltung, die bislang noch in der Getreidegasse 4 ansässig ist, umgebaut werden. Der Umbau, die Modernisierung und Instandset-zung erfolgt in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutzamt, bedingt aber aufgrund der geringen Deckenhöhen insbesondere im OG teilweise nachhaltige Eingriffe in die Bausubstanz. Abstimmungen mit dem RP ergaben die Notwendigkeit, insbesondere die äußere Hülle behutsam zu sanieren; notwendige substantielle Eingriffe im Inneren des Gebäudes wurden als erforderlich angesehen.